„Cellist Juris Teichmanis provides a smoulderingly erotic obbligato“, so beschreibt die englische Fachzeitschrift “Gramophone“ das Spiel des Cellisten Juris Teichmanis. Aus einer lettischen Musikerfamilie stammend, wurde er 1966 in Freiburg geboren. Nach dem Studium bei Atis Teichmanis, Christoph Henkel in Freiburg, Martin Ostertag in Karlsruhe und Meisterkursen bei Heinrich Schiff und Franco Rossi (Quartetto Italiano), schloss er seine Ausbildung bei Anner Bylsma in Amsterdam ab.
Juris Teichmanis spannt den Bogen von der historischen Aufführungspraxis bis zu zeitgenössischer Literatur. So war er als vielgefragter Solist und Kammermusiker bei den Kasseler Musiktagen, beim mdr-Musiksommer, den Dresdner Musikfestspielen, beim Streicherfestival in Zürich, den Würzburger Bachtagen, den Göttinger Händel-Festspielen, dem Moscow Easter Festival, beim Boswiler Sommer, beim Arosa Musikfestival, den Köthener Bachtagen und den Bach-Wochen am Hamburger Michel tätig. Darüber hinaus arbeitete er solistisch mit Dirigenten wie Michael Schneider, Winfried Toll, Reinbert de Leeuw und Frieder Bernius zusammen.
Konzertreisen führten ihn durch Europa, in die USA, nach Südamerika, Japan, Südostasien und in den Nahen Osten.
Als Dozent hat er u.a. bei der Jungen Deutschen Philharmonie und dem Landesjugendbarockorchester Baden-Württemberg unterrichtet.
Juris Teichmanis war von 2010-2020 künstlerischer Leiter des Festivals BACH PUR in Freiburg.
2019 erschien beim Label „decurio“ seine Einspielung der 6 Solosuiten für Violoncello von J. S. Bach: https://www.youtube.com/watch?v=_9QBmY4jdK4